"Das einzige was einen Menschen wirklich daran hindert, in Hypnose zu gehen, sind Ängste und falsche Vorstellungen”

Nachstehend werden einige der  häufigsten Irrtümer und Mythen zur Hypnose behandelt. Sollten weitere Unklarheiten bestehen, so setze Dich gerne mit mir in Verbindung, damit wir diese vollständig ausräumen können.

Während der Hypnose schläft man

Während der Hypnose kriegt man nichts mit

Hypnose bedeutet Kontrollverlust

Hypnose entlockt Geheimnisse

Hypnose kann Dinge in mir hochholen, die ich gar nicht sehen will

Im Zustand der Hypnose kann man stecken bleiben

und zu guter Letzt:


  • Aber ich hab doch mal im Fernsehen gesehen....


Fernsehen prägt viele von uns im Alltag und deshalb gibt es auch heute noch viele, die Hypnose mit Bildern verbinden, bei denen Freiwillige auf der Bühne zur Belustigung des Publikum mühelos in gackernde Hühner verwandelt werden. Genauso hartnäckig hält sich in diesem Zusammenhang das Bild der bedrohlichen Schlange "Kaa" aus dem Dschungelbuch, deren hypnotischen Augen der kleinen Mowgley hilfos ausgeliefert ist.

Dazu sei angemerkt, dass die im Fernsehen ab und an gezeigte Showhypnose und Hypnosetherapie grundsätzlich wenig gemeinsam haben, zumal sie völlig unterschiedliche Zwecke verfolgen. Showyhpnose soll Menschen unterhalten, Hypnosetherapie soll Menschen helfen. Dennoch gibt es einige Gemeinsamkeiten:

Auch Showhypnose funktioniert letztlich - wie jede Hypnose - mithilfe von Suggestionen, die der Hypnotiseur dem Freiwilligen anbietet (z.B. fühl Dich wie ein Huhn) und die durch den Freiwilligen mithilfe seiner menschlichen Vorstellungskraft bei entsprechendem Willen erfahren und erlebt werden können.  Wie bei JEDER Hypnose muss die hypnotisierte Person aber auch bei der Showhypnose die Suggestionen zunächst selbstbestimmt annehmen und akzeptieren und kann zu nichts gezwungen werden, das sie ablehnt oder nicht will.

Da eine solche Erfahrung - gerade in der Öffentlichkeit - nicht jedermanns Sache ist, geht dem Höhepunkt einer jeden Showhypnose regelmässig ein Auswahlverfahren voraus, bei welchem der Showhypnotisieur mithilfe von zahlreichen vorgelagerten Tests die extrovertiertesten und teilnahmewilligsten Zuschauer herauspickt, von denen er im weiteren Verlauf erwarten darf, dass sie sich ohne Schamgefühle auf das Experiment einlassen. Dass diese Menschen die suggerierten Erfahrungen und Empfindungen in der Folge wirklich erleben können, beweist, dass der menschliche Geist unfassbar flexibel und zu erstaunlichem im Stande ist, ändert aber nichts an der Tatsache, dass auch diese Personen jederzeit die volle Kontrolle über sich und die Situation behalten und  in der Lage bleiben, ungewollte Suggestionen abzulehnen oder den Trancezustand bei Bedarf selbstbestimmt und mühelos wieder aufzulösen.